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Parasitologische Untersuchungen

Sinn und Zweck der Veterinärparasitologie
Was wird untersucht
-Endoparasitenstadien im Kot
Untersuchungsmethoden
Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand von Proben
-Ektoparasiten
Untersuchungsmethoden
Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand von Proben
-Trichinenuntersuchung
Untersuchungsmethoden / Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand von Proben
Am ILV durchgeführte Untersuchungen, Untersuchungstarife und Untersuchungdauer – tabellarisch
Besondere Hinweise
Sinn und Zweck der Veterinärparasitologie
Unter Parasitismus versteht man eine einseitige funktionelle Abhängigkeit, bei der ein Parasit auf Kosten eines Wirtes lebt. Im engeren Sinn versteht man unter Parasiten schmarotzende Protozoen (Einzeller) und Metazoen (Mehrzeller), die Krankheiten bei Mensch und Tier verursachen (z.B. Fuchsbandwurm) oder Krankheitserreger übertragen können (z.B. Zecken als Überträger von verschiedenen Blutparasiten, Bakterien und Viren).
Parasitosen verursachen im Nutztierbereich enorme wirtschaftliche Schäden. Außerdem stellen bestimmte Parasiten gefährliche Zoonoseerreger (Erreger, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind) dar.
Eine gezielte antiparasitäre Therapie ist nur auf der Basis einer exakten Diagnose, die auf den verschiedenen parasitologischen Untersuchungsmethoden beruht, möglich.
Was wird untersucht
  • Endoparasitenstadien im Kot
  • Endoparasitenstadien im Blut
  • Ektoparasiten
  • Trichinenuntersuchung
Endoparasitenstadien im Kot
Untersuchungsmethoden
  • Flotationsmethode (zum Nachweis von Einzellerdauerstadien, Wurmeiern, ev. Eier vom kleinen Leberegel und Lungenwurmlarven)
  • Sedimentationsverfahren nach Benedek (zum Nachweis von Eiern des großen Leberegels)
  • Auswanderungsverfahren nach Baermann-Wetzel (zum Nachweis von Lungenwurmlarven)
  • Karbolfuchsinfärbung (zum Nachweis von Kryptosporidien)
  • Lateral-Flow-Immunoassay (zum Nachweis von Kryptosporidien)
  • MacMaster Methode (zum Nachweis von Endoparasiten im Kot)
Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand der Proben
Mindestprobenmengen:
Tierart Kotmenge in g
Jungtier
Kotmenge in g
Alttier
Rind, Pferd 5 - 10 20 - 30
Schaf, Ziege, Schwein 3 - 5 10 - 20
Hund, Katze, Kaninchen 2 - 3 3 - 5
Geflügel 0,5 – 1 1 - 2

Kotproben sind rektal oder sofort nach dem Absetzen unter Vermeidung von Verunreinigung mit Erde zu entnehmen (Gefahr der Kontamination mit frei lebenden Nematoden). Die Proben sind in entsprechend dichten, bruchfesten Behältnissen mit ausgefülltem Begleitschein möglichst rasch zum Labor zu transportieren oder zu verschicken. Bei Transportzeiten von mehr als 4 Tagen und hohen Außentemperaturen können Kotproben mit 4%iger Formalinlösung im Verhältnis 1ml zu 10g Kot konserviert werden (Achtung: der Nachweis lebender Larven ist dann nicht mehr möglich!).
Verwenden Sie bitte unser Einsendeformular für die parasitologische Kotuntersuchung.
Ektoparasiten
Untersuchungsmethoden
  • Entomologische Bestimmung von Ektoparasiten und Schädlingen
  • Mikroskopische Untersuchung von Hautgeschabseln, Haaren und Federn (zur Detektion von Räudemilben, Läusen, Haarlingen, Federlingen usw.)
  • Histologische Untersuchung von Hautbioptaten (zur Detektion von Räudemilben bzw. adäquater Läsionen)
  • Klebestreifenuntersuchung (zur Detektion von Oxyureneiern beim Pferd und Affen sowie Bandwurmeiern beim Fleischfresser)
Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand der Proben
Adulte Arthropoden können mit Ether- oder Chloroformgetränkten Wattebäuschen getötet werden. Der Transport an die LA soll so rasch wie möglich in dichten Gefäßen ohne Konservierungsmittel erfolgen.

Zum Milbennachweis sind vom Rand der veränderten Hautstellen mit Hilfe eines Skalpells genügend tief reichende (kapilläre Blutungen) Geschabsel anzufertigen und in einem dichten Behältnis so rasch wie möglich zur LA zu transportieren.

Zum Nachweis auf Milben ist die histologische Untersuchung von Hautbioptaten der veränderten Stellen der mikroskopischen Untersuchung von Hautgeschabseln überlegen. Dazu werden die Bioptate in Formalin eingelegt an die LA verbracht. Bei der histologischen Untersuchung können selbst bei Abwesenheit von Milbenstadien im untersuchten Schnitt charakteristische Entzündungsbilder einen Hinweis auf einen entsprechenden Milbenbefall geben.
Trichinenuntersuchung
Untersuchungsmethoden / Hinweise zur Probenentnahme und zum Versand der Proben
Laut Verordnung (EG) Nr. 2075/2005 der Kommission vom 5. Dezember 2005 werden spezifische Vorschriften für die amtliche Fleischuntersuchung auf Trichinen erlassen.

Referenznachweismethode ist das Magnetrührverfahren für die künstliche Verdauung von Sammelproben. Gleichwertige zugelassene Verfahren beruhen ebenfalls auf dem Verdauungsprinzip. Grund für das Abgehen von der Nachweismethode mittels Trichinenkompressorium ist die Unzulänglichkeit dieses Verfahrens beim Nachweis von Trichinella pseudospiralis.

Fleisch von Schweinen, Pferden, frei lebendem Wild und anderen Tieren, das Trichinen enthalten könnte, muss mittels einer in der Verordnung festgelegten Referenzmethode auf diese Parasiten untersucht werden. Beim Hausschwein ist im Falle ganzer Schlachtkörper ein walnussgroßes Stück (mindestens 1g Probe, bei Zuchtsauen- und ebern mindestens 2g) aus einem Zwerchfellpfeiler (Übergang muskulöser in den sehnigen Teil) auszuschneiden. Fehlen die Zwerchfellpfeiler, so ist die doppelte Probenmenge aus dem Rippenstück oder Brustbeinstück des Zwerchfells, aus dem Kaumuskel oder dem Bauchmuskel zu entnehmen. Bei Pferden müssen mindestens 10 g der Zungen- oder Kiefermuskulatur (fehlt diese, kann eine größere Probe aus dem Übergang vom muskulösen in den sehnigen Teil des Zwerchfellpfeilers beprobt werden), beim Wildschwein mindestens 10g Zwerchfellmuskulatur entnommen werden. Die Gewebestücke können einzeln in einem Plastikgefäß oder als Sammelprobe in entsprechend beschrifteten Plastiksäcken an die LA eingeschickt werden. Die Einsendeformulare müssen vollständig ausgefüllt werden.
An dem ILV, Veterinärmedizinische Untersuchungen durchgeführte Untersuchungen, Untersuchungstarife und Untersuchungdauer – tabellarisch
Untersuchung Dauer Preis in €
Ektoparasiten Fische 1 Werktag 6.-
Ektoparasiten - Hautgeschabsel mikroskopisch 1 Werktag 16.-
Endoparasiten Nutztiere    
Leberegel- Sedimentationsverfahren 1 Werktag 8.- (ohne Förderbeitrag)
Lungenwürmer - Auswanderungsverfahren 2 Werktage 8.- (ohne Förderbeitrag)
Magen,- Darmwürmer - Flotationsverfahren 1 Werktag 8.- (ohne Förderbeitrag)
Endoparasiten Nutztiere außerhalb Kärntens - je Verfahren 2 Werktage 8.-
Endoparasiten Heimtiere - Flotationsverfahren 1 Werktag 13.-
Entomologische Bestimmung 3 Werktage 20.-
MacMaster Methode 2 Werktage 15.-
Trichinenuntersuchung 1 Werktag (siehe Hinweise)
Besondere Hinweise
Einsendemodalitäten für Trichinenproben:
Proben, die Montag bis Donnerstag bis 13 Uhr bzw. Freitag bis 10 Uhr an der LA einlangen, werden noch am gleichen Tag befundet.
Proben, die später einlangen, werden am darauf folgenden Werktag bis spätestens 12 Uhr befundet.
Transportbehältnisse für die diversen parasitologischen Untersuchungen sind an dem ILV, Veterinärmedizinische Untersuchungen kostenlos erhältlich.
Leistungen >>- Sektionen
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